Die Umgebung von Schelklingen ist ein beliebtes Wandergebiet. Verkehrsfreie Feld- und Waldwege, sowie verwunschene Fußpfade laden dazu ein, die Täler, Wälder und Hochflächen in der Umgebung der Stadt zu erkunden. Der HW 2 des Schwäbischen Alvereins, der "Alb-Südrand-Weg", führt durch die Stadt. Eine Reihe weiterer ausgeschilderter Albvereinswege erschließt die Umgebung. Eine geeignete Wanderkarte ist die L 7724, Ausgabe mit Wanderwegen und Radwanderwegen.

Wandervorschläge finden Sie in zahlreichen Veröffentlichungen und im Internet, z.B. auf der Homepage der Stadt Schelklingen. Im Stadtmuseum Schelklingen (sonntags 10 - 12 und 14 - 16 Uhr) sind Flyer mit Vorschlägen zu einem historischen Stadtrundgang und einer kleinen Wanderung zu religiösen Denkmalen in der Stadt zu erhalten.

Auf diesen Seiten wollen wir Ihnen weitere Wandervorschläge machen, die alle am Hohle Fels beginnen und/oder enden. Damit Ihre Wanderung zum Genuß wird, denken Sie an gutes Schuhwerk, Versper und Getränk. Die Wanderungen führen teilweise über Fußpfade mit Steinen und Wurzeln, jedoch ohne ausgesetzte Stellen.

1. UNESCO-Welterbe-Höhlen im Achtal

Diese Wanderung führt Sie durchs Aachtal in Richtung Blaubeuren zur Sirgenstein-Höhle, der Höhlenruine des Geißenklösterle und zurück zum Hohle Fels. Die erweiterte Wanderroute schließt die Ruine Günzelburg, das Felsenlabyrinth von Weiler und die Brillenhöhle ein.

Wanderzeit:   2 1/2 Stunden erweitert: 4 Stunden
Strecke: 6 km erweitert: 10 km
Höhenmeter: 250 m erweitert:  370 m

Eine genaue Wegbeschreibung finden Sie hier, ebenso eine Karte.

Hinweis: Der Weiterweg vom Sirgenstein Richtung Weiler, ebenso der Weg von der Bruck-Linde zum Geißenklösterle, werden im Frühjahr 2020 neu trassiert und als Themenwege angelegt. Nach der endgültigen Fertigstellung, geplant Ende Mai, wird die Wegbeschreibung neu gefasst.

2. Wanderung durch die Stadtgeschichte

Auf dieser Wanderung treffen Sie auf zahlreiche Zeugnisse der älteren und jüngeren Geschichte Schelklingens. Sie ist eng verwoben mit der Geschichte des ehemaligen Klosters Urspring.

Wanderzeit 2 - 3 Stunden
Strecke: 8 km
Höhenmeter: 330 m   

Eine genaue Wegbeschreibung finden Sie hier, ebenso eine Karte.

 

3. Riffe, Lagunen und Wasserbüffel

Eine größere Rundwanderung führt sie zu historischen und aktiven Einblicken in den Untergrund der Schwäbischen Alb, ebenso zum größten Naturschutzgebiet im Raum Schelklingen. Das Streckenprofil ist nicht sehr anspruchsvoll, doch verlaufen 2/3 der Strecke über schattenlose, teilweise asphaltierte Wege.

Wanderzeit: 3 Stunden erweitert: 3 1/2 - 4 Stunden
Strecke: 18 km erweitert: 20 km
Höhenmeter: 400 m  

Eine genaue Wegbeschreibung finden Sie hier, ebenso eine Karte.

 
4. Durch's UNESCO-Biospärengebiet
 
Schelklingen darf sich als östliches Tor zum UNESCO Biospärengebiet Schwäbische Alb bezeichnen. In der Umgebung von Schelklingen lassen sich viele Floren- und Landschaftselemente entdecken, die das Biosphärengebiet auszeichnen. Dieser Wandervorschlag führt zu geheimnisvollen Quelltöpfen durch eindrucksvolle Wälder über die Flächenalb und durch ein typisches Albdorf zu einer Schlossruine, weiter über einen typischen Trockenrasen oder durch eine wild-romantische Schlucht ins Schmiechtal. Hier können Sie entscheiden, ob Sie mit der Schwäbischen Albbahn nach Schelklingen zurückkehren oder das Schmiechtal durchwandern wollen. Die Gesamtstrecke kann daher auch in zwei Teilabschnitten erwandert werden, wobei Teilabschnitt 2 weitgehend eben verläuft.
 
Wanderzeit: 6 Stunden erweitert: 6 1/2 - 7 Stunden
Strecke: 18 km erweitert: 20 km
Höhenmeter: 470 m erweitert:  490 m

Eine genaue Wegbeschreibung finden Sie hier, ebenso eine Karte.

 

5. Radtour "Eiszeittäler"

Am Donnerstag, 12. September 2019, eröffnete Landrat Heiner Scheffold am Hohle Fels den "Eiszeittäler", einen Radweg von 75 km Länge, der die beiden Fundlandschaften Aachtal und Lonetal des UNESCO-Welterbes „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ mit einander verbinden soll. „Sechs Höhlen, zwei Täler, ein Welterbe – verbunden durch die Radstrecke Eiszeittäler“, fasste Landrat Scheffold als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung die von ihm neu eröffnete Radstrecke zusammen. Der Radweg nutzt das vorhandene Radwegenetz der Landkreise. Er verläuft fast durchgehend auf asphaltierten Wegen, ist mit insgesamt nur 150 Metern Höhenunterschied gut zu bewältigen und in beiden Richtungen mit grün/weißen Tafeln ausgeschildert. Startpunkt ist der Bahnhof Schelklingen. Vorbei an Hohle Fels, Sirgenstein und Geißenklösterle erreicht er Blaubeuren, wo im Urmu einige der Originalfunde besichtigt werden können. Durch das Blautal geht es weiter nach Ulm. Dort ist im Museum der Löwenmensch aus dem Hohlenstein ausgestellt. Weiter über Jungingen und Beimerstetten wird das Lonetal erreicht. In diesem romantischen Albtal liegen die Fundstätten Bockstein und Hohlenstein-Stadel. Der Weg endet am Vogelherd mit dem Archäopark. Vom Bahnhof Niederstotzingen können Radwanderer und Fahrrad bequem mit der Bahn über den Bahnhof Ulm zum Ausgangspunkt oder Heimatort zurück reisen.

Strecke: 75 km
Reine Fahrzeit: ca. 4,5 Stunden
Höhenmeter: 150 m

Nähere Angaben zum Radweg "Eiszeittäler" finden Sie hier.